Äs gid näiwis z’prichtä!
Liebes Vereinsmitglied
Liebe Sympathisantin
Lieber Sympathisant
Da sind wir wieder!
Einige Zeit ist es her, als ihr das letzte Mal von uns gehört habt. Nach der Projekteingabe Ende Oktober war es bis Mitte Januar erstmal ruhig. Was seither geschehen ist, erklären wir euch im Überblick:
Projektbewertung durch die Gemeinde
Mitte Januar 2023 hat uns die Gemeinde das Feedback zu unserer Projekteingabe zukommen lassen. In diesem Feedback wurden einerseits die eingereichten Konzepte namentlich erwähnt, andererseits erhielten wir eine Bewertung unseres Konzeptes.
Eingereichte Projekte:
Folgende Projekte wurden bei der Gemeinde Sarnen bis zur Abgabefrist eingereicht.
- Lukas Albert, Sarnen (zuständig Herr Lukas Albert)
- Freundeskreis Hirschen, Sachseln (zuständig Herr Ramon Häfliger)
- Tim Buktu, Luzern (zuständig Herr Eric Amstutz)
- MiSANTO AG (zuständig Prof. Dr. med. Thomas Krech)
- Verein seeHirsch, Sarnen (zuständig Frau Andrea Nager)
Konzeptbewertung und Frist
Unser Konzept landete auf Rang 2 und wurde mit 19 von möglichen 25 Punkten bewertet. Das Defizit unseres Konzept war uns im Vorhinein schon bewusst – die nicht vollständig nachgewiesene Finanzierung.
In der Projektbewertung teilte uns die Gemeinde zudem mit, dass alle offenen Punkte bis zum 28. Februar 2023 erfüllt sein müssen.
Gespräche mit Lukas Albert
Wir standen vor der Herausforderung, in sechs Wochen die komplette Finanzierung zu klären. Wir entschieden uns dafür, zuerst Gespräche mit den anderen Projekten zu suchen. Wir wollten mit dem Austausch in Erfahrung bringen, wie die Ideen der anderen Projekte genauer aussehen und ob sich allfällige Kooperationen anbieten würden.
Mit dem Verein seeHirsch und mit Tim Buktu waren wir bereits während der Konzeptphase im Austausch. Auf Gespräche mit MiSanto haben wir wegen den grundverschiedenen Projektausrichtungen verzichtet. Neu hinzu kam der Kontakt zu Lukas Albert.
Das erste Treffen mit Lukas Albert fand Ende Januar statt. Dabei haben wir uns gegenseitig die jeweiligen Projekte präsentiert. Schnell stellten wir fest, dass das Projekt von Lukas Albert durchaus Anknüpfungspunkte für den Verein Freundeskreis Hirschen bietet.
Lukas Albert möchte den Hirschen in Eigenregie umbauen. Das Hauptgebäude des Hirschen soll dabei als Bed and Breakfast fungieren, der Kinosaal zur Eventlocation ausgebaut werden. Lukas Albert teilte uns mit, dass er sich eine Zusammenarbeit mit dem Verein Freundeskreis Hirschen als Betreiberin der Eventlocation vorstellen kann. Wir sind im Gegenzug zum Schluss gekommen, dass Lukas Albert unsere Vision in grossen Zügen teilt und mit dem Betrieb der Eventlocation durch den Freundeskreis Hirschen den Kernbereich unseres Konzeptes umsetzbar gestaltet. Anstatt unsere Energie in die Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel zu stecken und uns als Konkurrenz zu Lukas Albert zu positionieren, verfolgten wir die Idee einer Zusammenarbeit.
Gespräche mit dem Initiativkomitee
Bald darauf kontaktierte uns Helen Keiser-Fürrer, Sarner CSP-Kantonsrätin und Ortsparteipräsidentin, die Ende Oktober die Initiative für die Umteilung der Parzellen Nr. 401 und 1943 (Liegenschaft Hirschen) vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen der Gemeinde Sarnen eingereicht hatte. Bei dieser Initiative geht es darum, den Hirschen wieder ins Verwaltungsvermögen zu überführen, damit die Gemeinde Sarnen einerseits Mitsprache hat, wenn es um die Zukunft des Hirschens geht. Andererseits soll ein Mehrwert für die Gemeinde im Sinne einer öffentlichen Nutzung geschaffen werden.
Anfang April folgte ein Treffen mit Helen Keiser-Fürrer, den Mitunterzeichnenden der Initiative, mit Lukas Albert und unserem Vorstand. Das Ziel des Treffens war es, herauszufinden, ob und wie eine weitere Zusammenarbeit funktionieren könnte. Aktuell sind wir im Freundeskreis Hirschen daran, ein Grobkonzept für den Betrieb auszuarbeiten und die genauen Anforderungen und Rahmenbedingungen zu klären, um in einem allfälligen weiteren Schritt vertragliche Details festzuhalten.
In den nächsten Wochen widmen wir uns also vollumfänglich den Arbeiten zum Grobkonzept. Weitere Gespräche mit Lukas Albert sind geplant, um im Detail zu klären, wie der Freundeskreis Hirschen als Betreiberin der Eventlocation auf Basis des ursprünglichen Konzepts einen Beitrag leisten kann.
Fazit und Ausblick
Nach unserer persönlichen Einschätzung ist die neue Ausgangslage durchaus begrüssenswert. Unser Ziel, den Hirschen als Ort der Begegnung und des gemeinsamen Austauschs wiederzubeleben, scheint realistisch. Wir halten euch auf dem Laufenden!
Wir danken euch allen für eure Geduld und die Nachsicht für die lange Funkstille. In Zukunft werden wir wieder in näheren Abständen informieren.
Zudem möchten wir für unsere Vereinsmitglieder bald die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch bieten. Genauere Informationen dazu folgen in Kürze.
Wir freuen uns, auf alles was noch kommt!